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Woosten

Zur ursprünglichen Kirchgemeinde gehören die Dörfer Wendisch Waren, Woosten und die Siedlungen Finken­werder und Neu Woosten. Bis 1705 gehörten Wooster Teerofen, bis 1716 Sandhof zur Kirchgemeinde Woosten.

1296 verkaufte der Landesfürst dem Kloster Neuenkamp Woosten. 1455 wird es "wegen bösartiger Nachbarn" wieder zurückgegeben.

1419 wird Woosten zum herzöglichen Lehndorf, und blieb es bis 1752. Der Herzog kaufte es zurück und verpachtete das Gut. 1938 erwarb ein Hamburger Kaufmann die Domäne. Er riss das alte Herrenhaus ab, um ein neues Haus zu bauen. Aber dazu kam es nicht mehr. 1945 wurden Neubauern aufgesiedelt.

Ansprechpartner vor Ort sind:

Pastor Christian Banek, Woosten

Anke Witt, Kressin

Astrid Zschimmer,
Wendisch Waren

Dorfleben

Wendisch Waren ist von seiner Anlage her ein Bauerndorf. Bis zur Errichtung der Chaussee von Schwerin nach Neubrandenburg 1875 war Wendisch Waren durch eine nord-südlich verlaufende Straße von Woosten nach Spendin in das Wegenetz eingebunden.

Mit dem Bau der Chaussee wurde der Wasserspiegel der umliegenden Seen derart abgesenkt, dass nun auch eine kurze Landverbindung nach Goldberg entstand. Früher musste eine Fährverbindung genutzt werden, z.B. auch nach Finkenwerder.

Sowohl in Finkenwerder als auch in Woosten gab es Güter.

Neu Woosten ist im Zuge der Bodenreform ab 1946 aufgebaut worden und heute immer noch über einen Waldweg zu erreichen. Die Kinder gingen früher in Woosten zur Schule. Woosten selbst ist ein Straßendorf mit einigen Häusern. Insgesamt leben ca. 400 Menschen in den Dörfern, wovon ungefähr 150 zur Kirchengemeinde gehören.